
Das Projekt Easy-C wird
finanziell gefördert durch
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Zielsetzung
Mit der Verfügbarkeit von UMTS in vielen Ländern wird das mobile Internet Realität. Dadurch gibt es eine stetig steigende Nachfrage nach mobiler Bandbreite, die nach Möglichkeit überall verfügbar sein soll ('anytime, anywhere'). Da Spektrum begrenzt ist, bedeutet dies zwangsläufig, dass zukünftige Mobilfunksysteme eine signifikant höhere spektrale Effizienz aufweisen müssen als gegenwärtige Systeme. Insgesamt lassen sich die Anforderungen an Mobilfunksysteme der nächsten Generation folgendermaßen zusammenfassen:
- Hohe spektrale Effizienz
- Fairness (d.h. eine gute Performanz auch für Nutzer an Zellgrenzen)
- Geringe Kapital- und Betriebskosten pro Bit
- Eine geringe Latenz
Es ist allgemein bekannt, dass in heutigen und zukünftigen Mobilfunksystemen die Interferenz zwischen Zellen die stärkste Begrenzung der spektralen Effizienz darstellt. Das Projekt EASY-C versucht daher, genau dieses Problem durch einen Paradigmenwechsel zu lösen. Interferierende Signale zwischen Zellen werden nicht mehr als Störsignale interpretiert, aber durch eine Kooperation zwischen Basisstation zur Steigerung der Kapazität ausgenutzt. Während des Projektes sollen daher die folgenden Technologien erforscht und sowohl durch Simulation als auch durch Feldtestumgebungen in Dresden und Berlin evaluiert werden:
- Optimierte Mehrfachantennen (MIMO) Techniken
- Zellübergreifende 'joint transmission' zur Interferenzunterdrückung
- Zellübergreifende 'joint detection' zur Interferenzreduktion
- Zellübergreifende Interferenzkoordination
- Kooperatives Weiterleiten ('Relaying')
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